Klassischer Wiener Apfelstrudel

Klassischer Wiener Apfelstrudel
Nerd-Fact: Purer Strudelteig enthält keine Triebmittel, Eier oder Zucker. Der winzige Anteil an warmem Essig und viel ruhendes Kneten zerstört und weicht das Gluten-Netzwerk auf, sodass er sich zeitungspapierdünn ausziehen lässt.
💡 Detis Tipp: Äpfel nimmst du feinsäuerlich! Boskop oder Granny Smith. Niemals süße Tafeläpfel, denn die zerfallen beim Backen in pures Wasser.
🥂 Passende Getränkebegleitung
Ein halbtrockener Sekt (Demi-Sec) oder eine Riesling Auslese mit frischer Fruchtsäure.
Ein großer Verlängerter oder eine Wiener Melange (in jedem Kaffeehaus der Welt).
Zubereitung
Das legendäre Ziehen
Den geölten und geruhten Teigball auf einem riesigen, sehr fein bemehlten Stofftuch in der Luft mit dem Handrücken fast hauchzart in alle Richtungen dehnen ('Man muss die Zeitung durch lesen können').
Die Konstruktion
Den ausgebreiteten Teig mit zerlassener Butter dick beträufeln.
Füllen
Das erste Drittel des Teiges mit der Apfel-Zimt-Rosinen-Buttermischung und den enorm wichtigen Semmelbröseln (sie saugen den Saft der Äpfel im Ofen auf!) dicht belegen.
Roll and Bake
Das Stofftuch langsam anheben und den Teig durch die Schwerkraft zusammenklappen und einrollen. Mit geschmolzener Butter bepinseln und bei 190°C ca. 45 Min backen, dabei beständig wieder und wieder nachbuttern.